Vom Querdenker zum BrückenKopf!

In Allgemein by BrückenKopf

Wir hatten schon länger über Aufnahme weiterer Mitgesellschafter diskutiert und haben überlegt, wie diese potentiellen Mitgesellschafter sein müssten und wer unserer Idee auch als Person entspricht. Oliver (Hagedorn; siehe Blogbeitrag) war ja irgendwie schon an Bord und somit hatten wir bereits einen hervorragenden Finanzexperten im Boot. Zudem ist Oliver ein geborener Unternehmer, der die Risiken sorgfältig abwägt, aber nicht scheut. Oliver hat schon so einige Firmen (mit)gegründet, investiert in nachhaltige Kakao-Plantagen, ist Gründungsmitglied der Sustainability Intelligence und lacht manchmal insgeheim über den inflationären Begriff „Family-Office“. Er passte also als Mitgesellschafter hervorragend in unser Suchprofil.

Anfang 2015 hatte Jürgen auf meine Empfehlung hin Max Broglie erstmals getroffen. Max und ich kennen uns seit meiner ersten Stunde bei Springer Nature (früher Springer Science & Business Media). Denn als Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin (DGIM) war er einer meiner wichtigsten Geschäftspartner in dieser Zeit. Max ist inzwischen ein echter, väterlicher Freund und wir schätzen uns sehr, auch aufgrund unserer entwickelten Arbeitsweise. Denn genauso wie Max, empfinde ich mich als Pragmatiker, der kurze, klare Absprachen liebt, die dann einfach umgesetzt werden.

Jürgen und Max trafen sich unter anderem auch deswegen, weil die DGIM, beziehungsweise der damalige Vorsitzende und amtierende Kongresspräsident, Professor Hallek, die Initiative „Choosing wisely“ initiieren wollte. Und in einem früheren Abendessen empfahl ich, die frühzeitige Einbindung der AOK. Es war ein klassischer BrückenKopf-Fall: Hervorragende Initiative, alleine ohne weitere Player aber kaum erfolgreich zu realisieren. Jürgen und Max verstanden sich auf Anhieb und so war schnell klar, wem wir die Position des Juristen für die Brückenköpfe anbieten wollten. Max war sofort dabei und somit hatten wir also neben dem Bereich Finanzen auch die rechtliche Seite schon einmal besetzt.

Dr. med. Eckart von Hirschhausen war virtuell eigentlich schon zwei Jahre Gesellschafter, denn Jürgen, Eckart und ich haben uns über die letzten Jahre über verschiedenste Projekte kennen und schätzen gelernt. Wer Eckart ein wenig näher kennt, merkt schnell, dass Eckart weiterhin durch und durch Arzt geblieben ist – trotz seiner medialen Laufbahn und Erfolgsgeschichte. Dabei unterscheide ich persönlich gerne zwischen Mediziner und Arzt, denn ein Mediziner ist für mich jemand, der erfolgreich sein Medizinstudium absolviert hat, mehr nicht. Arzt hingegen kann man nicht werden und kann man nicht lernen. Das ist eine besondere DNA, die hat man oder man bleibt halt Mediziner!

Eckart ist unendlich engagiert, wenn es um die nachhaltige Verbesserung des Gesundheitswesens geht. Das Pensum, was Eckart leistet, ist unvorstellbar. Er ist ein geborener BrückenKopf und insbesondere Jürgen hat mit Eckart schon viele Projekte diskutiert und unterstützt. Klar, dass auch Eckart sofort dabei war.

Wer darüber hinaus den Weg in unser Team gefunden hat, lesen Sie im nächsten Post.