Philipp Lahm

Vom Azubi über Führungsspieler zum Visionär

In Allgemein by BrückenKopf

In der ersten Novemberwoche bekomme ich eine Mail mit dem Hinweis, dass ich einen Termin, auf den ich mich sehr gefreut habe, wohl nur mit Allrad oder sogar mit Schneeketten werde erreichen können. Denn am Schliersee liegen auf 1.100 Meter Höhe bereits über 30 cm Neuschnee. Am 8. November haben wir als BrückenKöpfe exklusiv eine Top-10 der deutschen Gesundheitswirtschaft zum Leadership-Austausch mit unserem Gesellschafter Philipp Lahm in ein Seminarhotel in den Bergen eingeladen.

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Die Idee hinter dem Leadership-Austausch ist eigentlich ganz einfach. Führungskräfte in der Wirtschaft und ein Führungsspieler im Fußball stehen vor vergleichbaren Herausforderungen: Wie will ich als Kapitän mein Team zu Höchstleistungen führen? Muss ich dafür Regeln vorbildlich einhalten, diese prägen oder auch mal gezielt brechen? Wie kann ich Kritik anbringen? Muss ich dabei auf den Einzelnen empathisch eingehen? Basiert meine Autorität auf meiner Persönlichkeit oder meinem Amt? In welchem Verhältnis kann ich meiner Intuition vertrauen und wie stark muss ich mich auf Situationen vorbereiten?

Diese Fragen haben wir auch anhand konkreter Spielszenen von Philipp aus den letzten 10 Jahren gemeinsam diskutiert. Dabei hätte ich allerdings gerne auf eine Erinnerung an das verlorene Champions-League Finale ‚dahoim‘ 2012, das ich in der Allianz-Arena live miterlitten habe, verzichtet.

Bestandteil des Austausches waren auch gemeinsame Aktivitäten angefangen vom Work-Out am Morgen, der auch notwendig war, nachdem auch ich die Nacht kaum geschlafen hatte, weil ich die Präsidentenwahl in den USA via Social-Media verfolgt habe. Abschluss des zweiten Tages war eine Schneewanderung bei herrlichem Sonnenschein. Für mich ist vom Leadership-Austausch hängen geblieben: Authentisch bleiben, Spaß haben und sich selbst kritisch reflektieren. Ob das gelingt, sollen besser andere beurteilen…

Passend macht das Wirtschaftsmagazin BILANZ seine aktuelle November-Ausgabe mit einer sehr gelungenen Titelgeschichte „Führungsspieler – Führungskraft“ über die unternehmerische Perspektive Philipps auf. Philipp erzählt darin sehr authentisch über seine Motivlage und sein Engagement jenseits des Fußballs; und natürlich spielt auch Roman Grill als „rechte Hand“ Philipps, wie es im Artikel heißt, eine zentrale Rolle in dieser Positionierung. BILANZ führt in dem Beitrag auch „Lahms wichtigste Firmenbeteiligungen“ auf: An erster Stelle (und nicht zufällig) „Die BrückenKöpfe“.

Unsere BrückenKöpfe werden im weiteren Artikel als Thinktank beschrieben, der mit Investitionen in Initiativen und Projekten dem kranken Gesundheitssystem auf die Sprünge hilft. „Erstklassige Experten sind da am Werk, sagt Grill“ Danke für die Blumen, Roman. „Miteigentümer Lahm steht erst mal als Azubi daneben, schaut und lernt die Branche kennen“ – den Weltmeisterkapitän und künftige unternehmerische Führungskraft als „Azubi“ zu haben, lässt sich sehen.

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Und damit nicht genug: Eckart hat auf Basis seines aktuellen Bühnenprogramms und seiner Mission, die Gesundheitskompetenz der breiten Bevölkerung zu stärken, in den letzten Tagen sein neues Buch „Wunder wirken Wunder“ bei Rowohlt herausgebracht, das direkt auf Platz 1 der Bestsellerliste geschossen ist. Kann ich als Weihnachtsgeschenk empfehlen. Danke, Eckart, dass Du Harm und mich als BrückenKöpfe in diesem Buch in den „Club der Visionäre“ aufgenommen hast.

Nach Gründung der BrückenKöpfe GmbH zum Jahreswechsel gucken wir auf ein sehr intensives und erfolgreiches Jahr zurück, in dem wir viele neue Erfahrungen haben machen dürfen und jeden Tag Spaß an der Arbeit hatten. Mit Harm habe ich meinen beruflichen Zwilling gefunden. Danke dafür!