Harm van Maanen und Jürgen Graalmann testen ihre Idee bei einem Freund.

Erste Gehversuche

In Allgemein by BrückenKopf

An einem langen Sommerabend, teilten wir die Idee erstmalig mit einem Freund. Mit so einer spontanen Begeisterung hatten wir gar nicht gerechnet, ja sie erschreckte uns sogar ein wenig. Spontan beschlossen wir, dieses „Experiment“ zu wiederholen und kontaktierten einen weiteren langjährigen Freund: Oliver Hagedorn. Oliver ist einer der erfolgreichsten Vermögensberater Europas. Und wie Banker und Vermögensverwalter eben so sind, erwarteten wir, dass er unsere Idee kühl, rational und mit einer rasanten Geschwindigkeit – ähnlich der, wie wir sie vorher bei der Begeisterung erfahren haben, nur umgekehrt – auseinandernehmen würde. Doch nach einem etwas förmlichen Gesprächseinstieg – Jürgen und Oliver kannten sich vorher noch nicht – wechselte Oliver bereits nach 10 Minuten von dem beratend „Ihr solltet“, zu einem engagierten/entflammten „wir könnten“. Auch in diesem Gespräch hatten wir mit unserer Idee direkt ins Schwarze getroffen. Dieses Gespräch war für uns „Ideen-Väter“ in gewisser Art und Weise aber auch ernüchternd, denn erstmals wurde uns bewusst: Wir spinnen nicht! Wir könnten die Idee wirklich realisieren.

Und so änderte sich unsere Sicht vollständig. Bis hierhin war es einfach, den Ideenrohling wieder zurück in den Hintergrund zu schieben. Das Ganze unter dem Gedanken „Zwei Jungs, die mal ein wenig spinnen und träumen“ abzuhaken. Nach dem Motto: Morgen wird man wieder wach und es war wie ein Traum, den man schon beim Aufstehen wieder vergessen hat.

Nein, plötzlich war es eine reale Option. Und von da an hieß es: Irgendwann machen wir das! Ganz egal, Hauptsache wir bleiben dran. Die Arbeit wurde von da an kontinuierlich konkreter. Und die Anwendungsbeispiele auch, denn ab jetzt wurde jede Idee, die uns zu Ohren kam, auch auf unser theoretisches Modell hin getestet. Wir wussten ja schon, wonach wir suchten: „tote Winkel“. Und es gibt so viele davon. Habt ihr mal darüber nachgedacht wie viele tote Winkel es allein schon bei einem PKW gibt. Dann stellt euch mal vor, wie viele tote Winkel wir im deutschen Gesundheitssystem entdeckten und noch immer entdecken. Und nun? Wir hatten eine Idee, wir hatten den erste potentielle Partner und es gab einen enormen Bedarf und … wir hatten alle schon bisher einen anspruchsvollen und durchaus spannenden Job in anderen Funktionen.

Mehr dazu lesen Sie im nächsten Beitrag.