Harm van Maanen – Geschäftsführender Gesellschafter

Harm van Maanen wurde quasi in das Gesundheitswesen hinein geboren: Vater Tierarzt, Mutter Kinderärztin.
Dennoch entschied er sich, nach einem kurzen Ausflug in ein Studium der Betriebswissenschaft an der Erasmusuniversität Rotterdam, Architekt zu werden. Noch während des Studiums gründete Harm sein erstes Unternehmen, spezialisiert auf Computer-Aided-Design.

Ende des Jahrtausends wechselte Harm zur Nemetschek GmbH, wo er zunächst als Business-Developer, die Verantwortung für die Entwicklung neuer Technologien übernahm um wenige Jahre später als Direktor Sales & Marketing die Verantwortung für die Nemetschek Deutschland GmbH zu übernehmen.

Nach acht Jahren Nemetschek, zwischenzeitlich börsennotiert, wechselte Harm von der Softwarebranche in das Verlagswesen. Zunächst als Geschäftsführer der Heinze GmbH in Celle, die er nach abgeschlossener Restrukturierung erfolgreich an die DocuGroup veräußerte. 2008 wechselte er zurück zum ursprünglichen Eigentümer, der Springer Science & Business Media, wo er die Verantwortung für das breite Portfolio der Medizinmedien übernahm. Als Executive Vice President führte er alle Aktivitäten in der Medizin unter der Dachmarke Springer Medizin zusammen und formte, aus den einzelnen und bis dato eigenständigen Unternehmen, Deutschlands führenden Fachverlag in der Medizin. Neben der klaren Fokussierung auf neue Medien und die Digitalisierung des traditionellen Verlages, gründete er gemeinsam mit Jürgen Graalmann und Andreas Westerfellhaus den deutschen Pflegetag und damit eine strategisch neue Säule für das Medienhaus.

Nach dem zweiten Eigentümerwechsel verließ Harm Springer und wechselte zur Schlüterschen Verlagsgesellschaft in Hannover, wo er als Geschäftsführer erneut die Restrukturierung anstieß und eine Neuausrichtung, gekoppelt an einer Vielzahl von Beteiligungen, initiierte, darunter unter anderem Resmio, Hochteitsplaza, Bitplaces, Carry-On-Trade-Publishing, die Webcare LBJ und Crossvertise.

Seit Dezember lebt Harm, gemeinsam mit Jürgen Graalmann, Eckart von Hirschhausen, Philipp Lahm, Max Broglie und Oliver Hagedorn, als einer der sechs BrückenKöpfe in der gleichnamigen GmbH seinen Jugendtraum. In einem kleinen aber hochqualifizierten Team, mit Freunden und Gleichgesinnten, berät und unterstützt er Projekte, Start-ups und Unternehmen im Gesundheitswesen, um eben dieses Gesundheitssystem, durch die Vernetzung aller Player, ein kleines Stückchen besser für alle zu machen.

„Wir haben in Deutschland die Menschen, die Ideen und das Geld um das Gesundheitssystem nachhaltig zu verbessern. Erstaunlich wieviel Energie aber stattdessen in das verhindern von Veränderung und Verbesserung fliesst. Die BrückenKöpfe werden das ändern.“